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Ballkultur

Podcast zum Thema »Bekämpft der DFB die Meinungsfreiheit?«

In der Linksammlung hatten wir schon den Text von Lennart Birth aka @slaukopp mit dem Titel »Bekämpft der DFB die Meinungsfreiheit?« verlinkt. Dieser »Longread« erzeugte ein ordentliches Echo auf Twitter und lange Kommentare, so dass 120minuten zum Thema noch einen Podcast nachlegte: Episode 7: »Bekämpft der DFB die Meinungsfreiheit?«.

Ich hatte die große Ehre, bei dem Podcast dabei sein zu dürfen. Es war eine sehr interessante Diskussion, die auch interessante Einblicke in die Arbeit der viel kritisierten DFB-Sportgerichtsbarkeit bot.

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Links

Meinungsfreiheit?

Ein vorzüglicher (wie man heutzutage zu einem Text normaler Länge so sagt) »Longread« von Lennart Birth aka @slaukopp beleuchtet ein schwieriges Thema: »Bekämpft der DFB die Meinungsfreiheit?«. Es geht um die Frage, ob Beleidigungen und so genannte »Schmähgesänge« in den Stadien vom DFB zu bestrafen sind oder nicht.

Meine Meinung: Von langer Hand vorbereitete und organisierte Beleidungen konkreter Personen (wie »Dietmar Hopp Du Sohn einer H…«) haben im Stadion nichts verloren und fallen auch nicht unter »Meinungsfreiheit«. Ansonsten sollte sich der DFB ein wenig zurückhalten (besonders wenn es gegen den DFB als Verband geht)…

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Ballkultur

Fan-Sein im 21. Jahrhundert

Ein interessanter Text bei »unusual efforts«: »Real, genuine, sincere love for the Premier League«. Autorin Alexandra Phelan wurde vor dem Fernseher in den heimischen USA zum glühenden Fan der Premier League und von Arsenal und sagt:

»Now, as I anticipate the start of the new Premier League season, I’m reminded of the beauty of the globalization of football (a beauty many don’t think about when they criticize the modern game).«

Auch wenn es den selbsternannten Gralshütern der »wahren« Fankultur nicht passt: Die Kommerzialisierung und Internationalisierung der großen Profi-Ligen wird immer mehr Fans produzieren, deren »Fan-Geschichte« so oder so ähnlich sein wird wie die von Alexandra. Fußball-Fan-Sein im 21. Jahrhundert ist nicht mehr nur »Allesfahrer in der Kurve der schon mit Vadder ins Stadion ging«. Die Globalisierung und das Internet eröffnen traumhafte neue Möglichkeiten. Fußball gucken und »Fan-Sein« werden von den Zwängen der Geographie befreit.

Die Wortführer der »organisierten Fanszenen« sprechen zunehmend nur noch für eine (zugegebenermaßen lautstarke) Minderheit und werden lernen müssen, dass die Vertretung ihrer Interessen zwar legitim ist, diese aber in vielen aktuellen Fragen (wie z.B. »Montagsspiele«) nicht die einzigen gültigen Interessen sind und sein werden…

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