Spielbetrieb

Hoffnungsfroher Trainingsauftakt

KSC-Trainingsauftakt

Der bittere Abstieg aus der Zweiten Liga scheint beim KSC vergessen: Mit einem runderneuerten Kader und einer für Karlsruher Verhältnisse ungewöhnlich großen Kulisse nahm der frischgebackene Drittligist aus der Fächerstadt das Training für die neue Saison auf. Einer neuen Saison, an deren Ende der sofortige Wiederaufstieg in die Zweite Liga stehen soll…

Es geht wieder los

Der Platz 2 am Wildparkstadion platzte aus allen Nähten, als bei sommerlichen Wetter Trainer Marc-Patrick Meister seine Männer zum ersten Training bat. Offensichtlich haben alle die grausige Abstiegssaison abgehakt und freuen sich auf die kommende Saison in der Dritten Liga, von der man wieder anschauenswerten Fußball, bessere Spiele und (vor allem) mehr Tore und Siege erwarten darf.

Offiziell 2500 Zusehende beim Trainingsauftakt… Offiziell 2500 Zusehende beim Trainingsauftakt…

Vom Andrang zum Trainingsauftakt wurde auch der Verein überrascht. Genau eine Getränkebude war offen, die bei heißem Sommerwetter in Sachen »alkoholfreie Getränke« schnell ausverkauft war. Aber immerhin es gab ausreichend Bier, was will man mehr?

Marc-Patrick Meister war vom Andrang begeistert und sah einen »überragenden Trainingsstart«.

Das Team absolvierte unter dem immer wieder aufbrausenden Applaus der Zusehenden eine Trainingseinheit mit ein wenig Lauferei und einem ausgefeilten Trainingsspielchen, in dem drei Teams auf drei Tore spielten.

Der große Kaderumbruch

Die vielen Fans rund um den Trainingsplatz hatten nur ein Problem: Man kannte kaum einen der Spieler. Das Gesicht der Mannschaft hat sich radikal geändert, 19 Spieler des Absteigerteams haben den Verein verlassen, 14 Neue sind dazugekommen!

Im Gegensatz zur (auch im Nachhinein angesichts der schon im Januar bedrohlichen Lage noch unfassbar schlechten) Transferperiode im Winter 16/17 scheint die Mischung dieses Mal zu stimmen. Routinierte Spieler aus der Zweiten und Dritten Liga wie Kai Bülow (kam von 1860), Marc Lorenz (SV Wehen-Wiesbaden), David Pisot (Würzburg) und Andreas Hofmann (Fürth) wurden geholt. Dazu mit Alexander Siebeck (von RB Leipzig II), Burak Camoglu (BVB II), Jonas Föhrenbach (SC Freiburg) und Marvin Wanitzek (VfB II) vielversprechende junge Spieler, die aber in der Dritten oder Regionalliga trotzdem schon Leistungsträger waren und ausreichend Spiele »auf dem Buckel« haben.

Bei der Problemzone Nummer 1 der letzten Saison, dem Angriff, wurde richtig zugeschlagen. Mit dem baumlangen Dominik Stroh-Engel (von Darmstadt 98) und dem quirligen Drittliga-Rekordtorjäger und KSC-Rückkehrer Anton Fink (Chemnitz) wurden zwei erfahrene Männer mit »Torgarantie« verpflichtet. Dazu kommt mit Fabian Schleusener (SC Freiburg), Nathaniel Amamoo (SC Freiburg II) und dem 17-jährigen Talent Malik Karaahmet (Eintracht Frankfurt) weiteres neues Personal für das in der letzten Saison darbende Offensivspiel.

Auf dem Papier sieht diese Mannschaft für die Dritte Liga gut aus, das Ziel ist klar und darum wird auch nicht groß herumgeredet: Der sofortige Wiederaufstieg!

Beim gestrigen Trainingsauftakt stand diese Mannschaft zum ersten Mal gemeinsam auf dem Rasen. Trainer Marc-Patrick Meister hat jetzt die schwierige Aufgabe, bis zum Saisonauftakt in gut einem Monat die neue Mannschaft zu einer funktionierenden Einheit zu formen, die von Anfang an auf Punktejagd für die große Mission »Wiederaufstieg« gehen kann…

Impressionen

Trainingsauftakt Trainingsauftakt Trainingsauftakt Trainingsauftakt Trainingsauftakt Trainingsauftakt Trainingsauftakt

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