Spielbetrieb

Neues aus Schottland #13: Die Saisonprognose zum Meisterschaftsstart 2016/17

Scotland!

Mittlerweile sind auch die schottischen Ligen in die neue Saison gestartet. Wie schon im Vorjahr wollen wir, auch wenn schon zwei Spieltage gelaufen sind (man kommt halt zu nix!), einen Blick auf die Vereine werfen und prognostizieren, was von der gerade angelaufenen Saison in Schottland zu erwarten ist.

Modus: The Scottish Premiership

Die »Premiership«, wie die erste schottische Liga seit 2013 heißt, spielt 38 Spieltage mit 12 Vereinen, in einem etwas seltsamen Modus, den die vollständige Wikipedia erklärt und der 5 Spieltage vor Schluss zu einer Teilung in zwei Ligen à 6 Teams führt.

Der Tabellenerste nach 38 Spieltagen wird Schottischer Meister und »darf« alle Runden der Champions-League-Qualifikation durchspielen. Titelverteidiger ist der Celtic FC aus Glasgow.

Der Zweit- und Drittplazierte (in der Vorsaison der Aberdeen FC und Heart of Midlothian aus Edinburgh) sowie der Pokalsieger (der Zweitligist Hibernian, auch aus Edinburgh) dürfen bzw. durften die Europa-League-Quali spielen. Der Letzte steigt ab in die zweite Liga, die »Scottish Championship«. Und der Vorletzte muss eine Play-Off-Relegation gegen die Vereine auf den Rängen 2 bis 4 der Championship spielen.

Als Meister der Championship stiegen die Rangers aka »Sevco« in die Premiership auf, dem Vorletzten Kilmarnock gelang in der Play-Off-Runde der Klassenerhalt.

Das schottische Europapokal-Massaker

Wg. des miesen internationalen Standings von Schottland müssen alle Europapokal-Aspiranten durch alle Qualifikationsrunden hindurch. Diese laufen bekanntlich schon seit Juli und zeitigten das ernüchternde Ergebnis: Außer Celtic sind alle raus! Was dem schon von der EURO (alle »Home Nations« und Irland dabei, nur Schottland nicht) herübergeretteten »Scotland-International-Blues« noch einmal neue Nahrung gab.

Zweitligist Hibernian, als Pokalsieger in der EL-Quali, präsentierte sich gut und schied unglücklich erst im Elfmeterschießen gegen den späteren Hertha-Bezwinger Bröndby aus.

Vizemeister Aberdeen leistete sich in der ersten Runde eine Niederlage gegen Fola Esch aus Luxemburg(!), kam aber trotzdem bis in die dritte Runde, wo gegen SK Maribor aus Slowenien Endstation war.

Und Heart of Midlothian schied sang- und klanglos gegen einen Klub namens FC Birkirkara aus Malta(!) mit einer 1:2-Heimniederlage aus.

So war es mal wieder an Celtic als einziger Klub europäisch dabei zu bleiben. Mit viel Glück in Form zweier Elfmeter in der Nachspielzeit der ersten und zweiten Halbzeit setzten sich die Bhoys gegen FC Astana aus Kasachstan durch und stehen nun in den Champions-League-Playoffs und werden damit zumindest in der EL-Gruppenphase dabei sein. Gegner ist das israelische Überraschungsteam Hapoel Be’er Scheva.

Die Premiership 2016/17

Somit können sich bis auf Celtic alle (wie man so schön sagt, wenn man aus einem Pokalwettbewerb ausgeschieden ist und daraus irgendetwas Positives mitnehmen möchte) »auf die Meisterschaft konzentrieren«. Wir schauen einmal die Liga durch und geben »fachkundige Einschätzungen« dazu ab…

Der Meister: Celtic

Celtic Park, Glasgow

Lassen Sie sich von den weniger fachkundigen Prognosen in deutschen Medien nicht irritieren: Auch mit dem Rangers-»Comeback« in der ersten Liga ist Celtic klarer Meisterschaftsfavorit. Der neue Trainer Brendan Rodgers sortiert den Kader aus und hat mit Kolo Touré (vom FC Liverpool) und dem zwanzigjährigen Franzosen und Mittelstürmer Moussa Dembélé (vom FC Fulham) Verstärkungen verpflichtet. Mit Scott Sinclair von Aston Villa kam noch eine weitere Offensivkraft dazu. Und das wird noch nicht das Ende der Verpflichtungen und vor allem Abgänge sein, denn der vom Vorgänger Ronny Deila übernommene Kader ist viel zu groß.

Celtic war schon letzte Saison am Ende wieder klar vorne, das wird sich auch mit den Rangers als scheinbare neue Konkurrenz nicht ändern. Celtic wird wieder Meister und schafft »Six-in-a-row«. Das große Ziel ist »Ten-in-a-row«, weil das die Rangers auch mal geschafft haben…

  • Der Spitzname: Bhoys
  • Der Trainer: Brandon Rodgers. Für die schottische Liga schon ein Hochkaräter.
  • Der Topmann: Leigh Griffiths. 40 Pflichtspieltore in der letzten Saison.
  • Der Toptransfer: Scott Sinclair, Außenstürmer von Aston Villa. Traf gleich zum Einstand.
  • Die Prognose: Meister!

Die Verfolger: Aberdeen, Hearts und Rangers

Aberdeen FC

Celtics Hauptkonkurrent wird Aberdeen bleiben. Die Mannschaft blieb im Großen und Ganzen zusammen, Leistungsträger wie Mittelstürmer Adam Rooney verlängerten. Aberdeens Trainer Derek McInnes verpflichtete drei neue Offensivspieler, um Alternativen zu haben und einen Einbruch zum Saisonende zu vermeiden. Die Dons waren Celtic lange auf den Fersen, brachen am Ende aber ein und hatten dann doch wieder 15 Punkte Rückstand auf Meister Celtic. Gelingt es Aberdeen, diese Einbrüche (und die regelmäßig auftretenden Niederlagen gegen »Kleine«) abzustellen, können sie Celtic auf den Fersen bleiben.

  • Der Spitzname: Dons
  • Der Trainer: Derek McInnes. Übernahm die Dons 2013, etablierte Aberdeen mit den Abschlussrängen 3, 2 und 2 und dem Gewinn des Liga-Pokals 2014 als zweite Macht im schottischen Fußball.
  • Der Topmann: Adam Rooney, nicht verwandt mit Wayne, Mittelstürmer und Torgarant.
  • Der Toptransfer: Joe Lewis, Torhüter von Cardiff City.
  • Die Prognose: Rang 2.
Rangers FC

Zu den Verfolgern der Vorsaison werden sich die neugeborenen Rangers gesellen. Nach ihrem Bankrott und Neuanfang in der vierten Liga sind die Rangers eigentlich ein neuer Klub (man nennt sie im grünen Teil Glasgows »Sevco« nach der Firma, die damals die insolventen Reste übernommen hat), tun aber so, als wären sie noch stets der alte Verein. Und haben einflussreiche Freunde in Verbänden und Medien, die diese Sichtweise als »offizielle Wahrheit« durchgesetzt haben.

Zwischen den Rivalen aus Glasgow gab es natürlich die üblichen Sticheleien. Celtic-Captain Scott Brown bezeichnete auf Nachfrage Aberdeen als Hauptkonkurrenten. Woraufhin der außerhalb der Rangers-Fans unbeliebteste Rangers-Spieler, Altstar Kenny Miller, bestätigte dass er das auch so sehe, allerdings als härtesten Konkurrenten Celtics um den Rang 2 hinter den Rangers

»Altstar« ist das Stichwort. Rangers Team hat einige »alte« Spieler in ihren Reihen. Leistungsträger wie Kenny Miller (36) und die Neuzugänge Niko Krancjar (32) und Joey Barton (33) sind schon jenseits der 30. Dazu kommen eine Menge Spieler zwischen 21 und 24, denen noch die Erstliga-Erfahrung fehlt. Schon in der letzten Zweitligasaison hatten die Rangers mitunter defensive Schwächen (sie kassierten genauso viele Tore wie die Konkurrenz auf den Tabellenrängen 2 und 3). Man darf gespannt sein wie sich diese in der ersten Liga auswirken.

Bei der 1:1-Auftaktpartie gestern im heimischen Ibrox-Park gegen Hamilton Accies kosteten selbige schon einmal 2 Punkte. Ein weiteres Problem ist das antiquierte Spielsystem. Wenn es ein Team gibt, das genau so spielt, wie man sich schottischen Klischee-Fußball vorstellt, dann die Rangers. Mit Tempo nach vorne, hohe Bälle, Flanken in die Mitte – das sind die Mittel. Wenn sie den Gegner so niederrennen können, gewinnen sie. Hamilton hatte am ersten Spieltag aber in HZ2 relativ wenig Mühe, mit einem modernen »europäischen« Defensivspiel die Rangers vom Tor fernzuhalten und ihre »Ball nach vorne und volle Kanne hinterher«-Angriffe ins Leere laufen zu lassen.

  • Der Spitzname: Gers. Auf der grünen Seite Glasgows: »Sevco«
  • Der Trainer: Mark Warburton. Überaus mitteilungsfreudiger und in den Medien dauerpräsenter Aufstiegstrainer der Rangers.
  • Der Topmann: Martyn Waghorn. Wuchtiger Stürmer, Torgarant des Aufstiegsjahrs.
  • Der Toptransfer: Joey Barton, in Social-Media daueraktiver Altstar, früher Olympique Marseille und Premier League.
  • Die Prognose: Rang 3.
Heart Of Midlothian FC

Tynecastle-Stadium, Heart of Midlothian, Edinburgh

Beim Vorjahresdritten Hearts ist die Stimmung nach dem EL-Ausscheiden gegen Birkirkara (s.o.) ziemlich schlecht. Hearts haben aber letzte Saison als Aufsteiger aus der Zweiten Liga (nach monetär bedingtem Abstieg) eine hervorragende Saison gespielt und sollten sich im Laufe der Runde wieder fangen. Der 36-jährige Trainer Robbie Neilson hat eine kampfstarke Truppe mit vielen Talenten zwischen 19 und 25 Jahren (wie Außenspieler Jamie Walker oder Innenverteidiger John Souttar) zusammen gestellt. Umso erstaunlicher, dass es trotz der guten Entwicklung seit dem Abstieg vor zwei Jahren immer mal wieder Kritik gibt und Kritiker sogar Flugzeuge mit Spruchbändern mieten…

Auch Hearts verstärkten die offensiven Reihen und sollten, sofern sich das Malta-Debakel nicht zur »Krise« auswächst, wieder um die Plätze 2 bis 4 mitspielen.

  • Der Spitzname: Hearts, Jambos
  • Der Trainer: Robbie Neilson
  • Der Topmann: Jamie Walker, agiler Flügelflitzer.
  • Der Toptransfer: Tony Watt. Galt einmal als Toptalent bei Celtic, wanderte dann als Leihspieler durch Belgien und England. Ausgeliehen von Charlton.
  • Die Prognose: Rang 4.

Das Mittelfeld

St. Johnstone FC

Die »Saints« aus Perth, Pokalsieger 2014, beendeten die letzte Saison als starker Vierter und lagen damit die fünfte Saison hintereinander in den oberen Sechs. St. Johnstone konnte die Leistungsträger halten und mit Blair Alston von Beinah-Aufsteiger Falkirk und Paul Paton von Absteiger Dundee United noch solide schottische Qualität für das Mittelfeld verpflichten.

  • Der Spitzname: Saints.
  • Der Trainer: Tommy Wright, einst Nationalkeeper von Nordirland.
  • Der Topmann: David Wotherspoon, torgefährlicher Mittelfeldmann.
  • Der Toptransfer: Paul Paton von Dundee United, defensiver Mittelfeldmann.
  • Die Prognose: Rang 5.
Motherwell FC

Die »Steelmen« aus der alten Stahl-Metropole Motherwell verfügen mit Louis Moult, Scott McDonald und Marvin Johnson über ein torgefährliches Trio, das sie in die Top Sechs der Tabelle ballerte. Trainer Mark McGhee musste seinen Mittelfeld-Boss Stephen Pearson abgeben, ansonsten bleibt sein Team zusammen. So sollte wieder ein Platz in der oberen Tabellenhälfte drin sein.

  • Der Spitzname: The Well, The Steelmen
  • Der Trainer: Mark McGhee, schottischer Altinternationaler. War in den 80ern auch mal beim HSV aktiv.
  • Der Topmann: Scott McDonald, Mittelstürmer.
  • Der Toptransfer: Jacob Blyth, Mittelstürmer, kam aus dem Fundus von Leicester City.
  • Die Prognose: Rang 6.
Ross County

Die Highlander spielten eine überraschend gute Saison, die sie auf Rang 6 beendeten. Außerdem gewannen sie mit dem Ligapokal die erste Trophäe ihrer Vereinsgeschichte. Bis auf Mittelfeldmann Jackson Irvine (der allerdings einer der Leistungsträger war) blieb das Team zusammen, Trainer Jim McIntyre verstärkte mit den Sommertransfers die Abwehr. Es ist immer schwer ein Überraschungsjahr zu bestätigen, gelingt das spielen sie wieder im Bereich der Ränge 5 bis 7 mit.

  • Der Spitzname: The Staggies
  • Der Trainer: Jim McIntyre, schrieb mit dem Ligapokalsieg und Rang 6 Vereinsgeschichte.
  • Der Topmann: Liam Boyce, 15-Tore-Mittelstürmer.
  • Der Toptransfer: Jay McEveley, erfahrener Abwehrrecke von Sheffield United.
  • Die Prognose: Rang 7.
Inverness Caledonian Thistle

Bei den Highlandern vom Loch Ness gibt es einen großen Umbruch. Erfolgstrainer John Hughes verließ Inverness wg. Unstimmigkeiten über die finanzielle und sportliche Ausrichtung ebenso wie Topscorer Miles Storey, der zum Ligakonkurrenten Aberdeen wechselte. Außerdem wechselte noch die halbe Mittelfeld-Stammbesatzung.

Neuer Trainer wird mit Richie Foran ein Trainer-Neuling, der vor einigen Wochen noch als Spieler für Inverness auf dem Rasen stand. Als Ersatz für Storey wurden mit Scott Boden ein Mann aus der englischen dritten Liga und Alasdair Sutherland aus dem eigenen Nachwuchs verpflichtet. Es sieht doch sehr nach einer »Übergangssaison« für Caley Thistle aus.

Dundee FC

Nach dem Abstieg des Lokalrivalen Dundee United fällt das ballreiter-Lieblingsderby vorerst aus. Der blaue FC ist nun der einzige Klub aus Dundee in der ersten Liga. Ähnlich wie Motherwell sind sie wieder ein Mittelfeld-Kandidat mit Chancen auf die obere Tabellenhälfte. Ein Schlag ins Kontor für Trainer Paul Hartley waren die Abgänge von Mittelstürmer Kane Hemmings (für 40% aller Tore verantwortlich) und des Stars der Mannschaft, Greg Stewart, der Dundee in Richtung Birmingham verließ.

Scotland!

Der Abstiegskampf

Hamilton Accies

Der Aufsteiger von 2015 sorgte in der ersten Saison nach dem Aufstieg mit seinem »modernen« Fußball für Furore, so sehr dass ihnen schon im Winter Spielertrainer Alex Neil von Norwich City weggekauft wurde. Ein anderer Ex-Spieler, Martin Canning, sitzt seitdem auf der Trainerbank und hielt die Accies auch im zweiten Jahr mit Rang 10 locker in der ersten Liga. Ihren Nimbus als »Fußball-Nerd-Geheimtipp-Team« verloren sie unter Canning ein wenig, sie spielen aber für ein Team dieser Preisklasse noch stets erstaunlich »unbritisch« europäisch anmutenden Fußball.

Schwer wiegen wird der Abgang ihres Torhüters Michael McGovern, den es zu ex-Trainer Neil nach Norwich zog. Dafür haben sie mit Massimo Donati ein ehemaliges Supertalent des europäischen Fußballs verpflichtet. Die Accies sollten auch diese Saison wieder ohne großes Zittern die Klasse halten können.

  • Der Spitzname: Accies
  • Der Trainer: Martin Canning
  • Der Topmann: Ali Crawford, Schlüsselspieler im Mittelfeld, 13 Torvorlagen in der letzten Saison!
  • Der Toptransfer: Massimo Donati. Wechselte einst für 15 Mio zum AC Mailand…
  • Die Prognose: Rang 10.
Partick Thistle

Mit dem Aufstieg der Rangers verliert der kleine Stadtteilklub aus Glasgow seinen Status als Nummer 2 der Stadt. Aber auch als Nummer 3 wird das Ziel wieder der Klassenerhalt sein. Trainer Alan Archibald verlor fast seine gesamte Stammabwehr, konnte aber immerhin Ziggy Gordon von den Accies abwerben. Das wichtige Mittelfeld mit Stuart Bannigan, Steven Lawless und Abdul Osman blieb aber zusammen und wurde mit Chris Erskine von Dundee United verstärkt. Der Klassenerhalt sollte auch diese Saison wieder gelingen, wenn auch dieses Mal mehr gezittert werden muss…

  • Der Spitzname: The Jags
  • Der Trainer: Alan Archibald
  • Der Topmann: Kris Doolan. Mittelstürmer und Lebensversicherung.
  • Der Toptransfer: Ade Azeez. Mittelstürmer, der AFC Wimbledon mit einer Torvorlage im Play-Off-Spiel zum Aufstieg verhalf.
  • Die Prognose: Rang 11, Klassenerhalt in der Relegation.
Kilmarnock FC

Was uns zum uneingeschränkten Abstiegskandidaten führt. »Killie« spielte in der Vorsaison eine katastrophal schlechte Saison, die nur deshalb mit dem Klassenerhalt endete, weil Dundee United eine noch schlechtere spielte. Diese Saison erscheint Kilmarnock aber als Abstiegskandidat Nummer 1. Schon der Sommerwettbewerb, die neu eingeführte Gruppenphase des Ligapokals im Juli, endete für Killie mit einem Desaster, als man in der Gruppe gegen Zweitligist Morton den Kürzeren zog und ausschied.

Killie hat insgesamt 22 Abgänge zu verzeichnen, und Trainer Lee Clark möchte die Saison mit insgesamt 11 Neuzugängen aus unteren englischen Ligen, die 23 Jahre alt oder jünger sind, bestreiten. Wenn das gelingt, wird er wohl der Trainer des Jahres. Das scheint aber sehr unwahrscheinlich…

  • Der Spitzname: Killie
  • Der Trainer: Lee Clark
  • Der Topmann: Gary Dicker. Erfahrener irischer Mittelfeldstratege.
  • Der Toptransfer: Souleymane Coulibaly. Wurde mal als großes Talent von Tottenham verpflichtet.
  • Die Prognose: Rang 12, Abstieg.

Schottische Liga im Fernsehen

Die Lage in Sachen »schottischer Fußball im deutschen Fernsehen« hat durch den Start des neuen Internetdienstes DAZN eine neue Wendung bekommen. DAZN hat die schottische Liga im Portfolio, wahrscheinlich wird man alle Spiele, die in UK im TV gezeigt werden, auch live zeigen. Was ein großer Fortschritt wäre.

Was aus den gelegentlichen Übertragungen in Sport1+ wird, wird man nun sehen müssen, denn diese waren bekanntlich von der DAZN-Muttergesellschaft Perform sublizenziert.

Daneben unterhalten die großen Vereine noch eigene Pay-Video-Plattformen für die Spiele die nicht im TV übertragen werden.

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